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Swissair Rotationen nach Amerika Flüge in die USA waren meistens knallvoll ausgebucht und sehr, sehr anstrengend. Was für den Passagier nicht sichtbar ist, denn als Passagier hat man meistens das Gefühl, die Crew würde nur 2 mal Essen servieren und sonst nur Pause machen. In Tatsache aber kam man auf Amerika Flügen kaum zu einer Pause. Die Vorbereitungen der Küche waren von sehr intensiver Arbeit, oft hatte man auch viele Spezial-Essen an Bord, zum Beispiel auf Flügen nach New York, da dort viele Juden wohnen. Auch musste man bei Flügen nach Amerika immer die Einreiseformulare verteilen, und viele Leute verstanden diese nicht, oder füllten etwas falsch aus, und man war manchmal stundenlang damit beschäftigt, mit diesen Formularen hin- und herzurennen oder den Leuten zu helfen, diese auszufüllen. Auch verlangte die Amerikanische Zollbehörde bei jedem Flug einen gesamten Getränke-Inventar. Somit musste eine Stock-Liste erstellt werden vor der Landung mit allen Getränken, die an Bord waren, und für jeden Trolley benötigte man mit Nummern versehene Plastik-Seals, mit denen man die Trolleys abschloss, und deren Nummern man auf die Stockliste schreiben musste. Wenn die Amerikaner Kontrollen machten, und etwas stimmte davon nicht, dann gab das dafür hohe Bussen, und es wäre sicherlich nicht angenehm gewesen, wenn gerade mein Name zur Unterschrift auf der Liste gestanden hätte, wo was nicht stimmte. Trotzdem liebte ich Flüge nach Amerika über alles, besonders nach New York, San Francisco, Los Angeles, Chicago und Miami. Die Aufenthalten in Amerika waren oft sehr kurz; in New York übernachtete man kaum länger als eine Nacht, und in Los Angeles oder San Francisco verbrachte man mindestens 2 oder maximal 3 Nächte. Trotzdem habe ich sehr vieles angeschaut während diesen kurzen Aufenthalten, da man meistens ja nicht nur einmal dorthin geflogen ist. Während meiner Zeit als Flight Attendant war ich etwa 40 mal in New York, und sogar privat bin ich nochmals etwa 5 mal nach New York geflogen in die Ferien, weil es einfach niemals langweilig wird in Amerika! |