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Swissair - Rotationen nach Middle East Die Rotationen in den Mittleren Osten waren genau so schön wie grässlich. Zum einen waren da die wunderschönen Night Stops im Hotel Jebel Ali in Dubai, für welches man als Tourist teures Geld bezahlt, oder das Tauchparadies Jeddah in Saudi Arabien, wo ein Normalsterblicher schon gar nicht erst hingelangt. Flüge in den Mittleren Osten waren aber auch genau so mühsam, denn als Frau hatte man es stets schwer, sich bei den Arabischen, vorwiegend männlichen Passagieren durchzusetzen, und zum Zweiten bedeuteten solche Flüge immer sehr viel Hektik, denn bei relativ kurzer Flugzeit hatten die meisten Passagiere Spezial-Essen bestellt, das beste Beispiel dafür war Tel Aviv. Die Jüdischen Passagiere bestellten immer Kosher Mahlzeiten, und diese waren abgepackt und versiegelt, man durfte diese nicht öffnen, ansonsten würde der Passagier es nicht mehr essen. Diese abgepackten Mahlzeiten passten nur sehr schwer in einen Essens-Trolley, und es war oft schwierig, es allen recht zu machen, denn viele Passagiere behaupteten, ein Kosher Essen bestellt zu haben, was jedoch nicht der Tatsache entsprach, und so kam es fast immer vor, dass ein paar Leute nicht das kriegten, was sie bestellten. Man konnte die Essen auch schwer anhand der Passagierliste checken, denn oft setzten sich die Leute ganz woandershin, als auf ihren zugewiesenen Sitzplatz. |